nevalu blog Leder

Der innig geliebte Ledersessel, das prachtvolle Sofa samt Hocker oder aber unsere schönen Fashion Accessoires, wie unsere Ledertaschen und Handschuhe – sie alle wollen schonend gepflegt werden, um lange weich und schön zu bleiben. Wir bringen ein wenig Licht ins Dunkel, welche Pflege welches Leder braucht.

Grundsätzlich ist zu beachten, das Leder möglichst keinem direkten Sonnenlicht auszusetzen, da Sonnenstrahlen das Leder austrocknen und dessen Farbe verändern kann.
Angeschliffenes Leder, Rauleder oder Veloursleder kann durch leichtes Bürsten gereinigt und Schmutzpartikel entfernt werden. Bei größeren Verschmutzungen empfiehlt sich dagegen die Verwendung von Sandpapier oder einer Drahtbürste, mit der der Schmutz beseitigt werden kann. Damit die offenporige Oberfläche von Veloursleder nicht zerstört wird, benötigt das angeschliffene Leder eine besondere Pflege. Wachse und Fette verändern die Farbe und Struktur des Rauleders und sollten unter keinen Umständen herangezogen werden, vielmehr empfehlen sich Ledersprays, die weniger tief ins Material eindringen. Einen wasserabweisenden Effekt erzielst du mit Lederimprägniermitteln, die allerdings keine pflegende Wirkung haben.

Das Ausbürsten von Verschmutzungen bei Glattleder ist dagegen nicht geeignet. Hier eignet sich die Verwendung von Fetten, Wachsen und Ölen, um gegen den Schmutz anzugehen – keinesfalls sollte man Flecken mit Lösungsmitteln behandeln. Eine sparsame Verwendung der fettigen Hilfsmittel ist jedoch ratsam, damit es nicht zur Überfettung des Leders kommt, die langfristig zur Austrocknung und zu einer schmierigen Lederoberfläche führen. In seltenen Fällen und nur bei neuem Leder kannst du Flecken mit lauwarmen Wasser sanft ausreiben. Zerknautschungen deines Leders kannst du durch Bügeln beseitigen, aber nicht zu heiß und am besten über einem Baumwolltuch bügeln.

So bleibt dein Leder lange schön.

photo credit: EricGjerde via photopin cc